5 Paar Wanderschuhe und 5 Rucksäcke stehen bereit. Morgen geht es los unsere Trekkingtour findet endlich ihren Anfang. Jan springt noch das Haus rauf und runter um die Dinge noch aufzuspüren welche noch irgendwo ihren Platz im Gepäck einnehmen müssen. Ich widme mich halbherzig dem Instand stellen des Hauses welches durch das Packen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Irgendwann fallen wir dann doch noch kurz in unser Bett, nur um von einem boshaften Wecker (dieser Wecker quält mich schon seit 16 Jahren er will einfach nicht kaputt gehen!!) wieder rausgeläutet zu werden. Doch heute fällt mir das aufstehen nicht schwer. Rasch ziehe ich mich an und schleiche langsam zu den Kindern rüber um sie sanft (ja liebe Weckertonmacher!!! Saaanft!!) aus ihren Träumen zu holen. Auch bei unseren Dreien braucht es nicht viel, schnell sind auch sie bereit unsere Reise anzutreten und kaum aufgestanden finden wir uns schon mit Sack und Pack auf dem Rücken vor der Türe wieder.

Gemütlich schlendern wir zum Bus, nach einer kurzen Fahrt steigen wir in den Zug und schon nach drei vier Spielen sind wir in Amsterdam angekommen. Da vertrampeln wir uns kurz die Füsse in der Stadt und nehmen dann den Bus zur Fähre.

Auch die scheint nur noch auf uns gewartet zu haben, kaum waren wir alle eingestiegen fuhr sie schon los um uns nach Schottland zu bringen.

Ach ja die Welt ist klein, wir treffen eine liebe Freundin von Emma und ihre Familie auf dem Boot was natürlich eine willkommene Überraschung war.

Das Fähren-Buffet liessen wir uns nicht entgehen, der Gedanke dass wir in den nächsten Tagen immer das selbe essen werden verlieh uns zusätzliche Motivation uns durch alles Aufgetischte durchzuarbeiten.

Doch sogar Matilda wurde nach der 5 Portion Ketchup langsam satt und so verdrückten wir uns in die Kajüte wo wir alle sehr schnell  ins Träumeland eintauchten.

Der nächste Tag begrüsst uns mit sanften schaukeln, auch ein paar vereinzelte Regentropfen  schleichen der Luke entlang.

Wir packen unsere sieben Sachen gönnen uns ein gutes Frühstück und kurz darauf stehen unsere Füsse auf schottischem Boden. Kaum ausgestiegen sehen wir schon den Bus der auf uns wartet um uns zum Bahnhof zu bringen wo wiederum schon der Zug wartet der uns nach Glasgow fährt wo wiederum der nächste Zug wartet der uns nach Ardrossan schaukelt. Da verpassen wir die Fähre knapp. Das war ein Glück so hatten wir Zeit ein lokal produziertes Eis zu essen und unser Essensvorrat mit noch ein paar frischen Dingen zu ergänzen. Eine Weile später tuckern wir nach Arran.

Die Vorfreude endlich unser Ziel bald zu erreichen war zum zerbersten gross. Wir teilten den Platz auf dem Vorderdeck mit ein paar windrobusten Möwen, die sich von den Freudeschreien und den Stiefeli muess stärbe singende Kinder wenig beeindruckt zeigten.  Eine knappe Stunde später wurde Arran zu unserem neuen zu Hause.

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