Müde stampfe ich die Treppe zum Dachboden hoch, kämpfe mich durch ein Wald von Spielsachen und alten Kleidern bis ich vor einem riesigen weissen Schrank stehe. Die Tür öffnet sich nur mit einem lauten Quitschen, dass mir duch Mark und Bein fährt. Kaum geöffnet schlägt mir ein Duft von Meerwasser und  Lagerfeuer entgegen. Langsam senkt sich mein Blick auf den Inhalt des Schrankes; Rucksäche, Matratzen, Schlafsäcke, Kocher und unsere Sporks. Plötzlich ist meine Müdigkeit wie weggeblasen, Aufregung und Vorfreude machen sich breit und die Lust auf Abneteuer erhält die Oberhand. 

Wir haben lange hin und her überlegt wo wir unsere Rucksäcke das nächste mal rumtragen wollen. Klar war, dass wir eine neue Kultur entdecken wollen und dass freies Campieren erlaubt sein muss. Es sind überraschend viele Optionen offen geblieben und wir konnten uns nicht entscheiden.  An einem stinknormalen Dienstagabend als Jan und ich uns wieder mal uns vor den Computer drängten um Flüge zu checken fanden wir ein so günstiges Angebot für Japan dass wir einfach gebucht haben. Buchen ist so einfach, ein Klick und schon fliegt man um die halbe Welt, doch was machen wir nun in diesem Japan und was gibt es da überhaupt. Wir werden nun beginnen unser Funde unser Pläne und unsere Vorbereitungen zu sammeln um Japan zu entdecken. 

Nun stehen ich vor unserem Schrank mit dem Duft von Erinnerungen in der Nase bereit neune Erinnerungen in Japan zu schaffen.

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